Stimmen/Lob/Interviews

Manfred Hess, SWR über ZAUDERWUT:

„Das ist eine gute Qualität aus der freien Szene!“


Kai Grehn, Hörspielmacher:

„Das Leben – ein Fest“ von Bettie I. Alfred ist ein Hörspiel, das einen vom ersten Moment an hinein zu ziehen vermag in den eigenen Kosmos seiner Geschichte, dem Kuriositätenkabinett der Beziehung zwischen Mann und Frau. Ein Paar, das auf den Hund gekommen ist. Ein auf allen Ebenen kunstvoll gefertigtes Hörereignis.

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Theresa Strozyk, Filmregisseurin:

... die Kinderstimme in Reisewut, beklemmend und komisch… female Oskar Mazerath, oder?

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Fetzen – Interview im November 2019 Im Cafe Lichtblick

Es fragt, wie immer, Stella Rindvieh:

St. R.: Woher kommst Du?

B.I.A: Daher wo wir alle herkommen!

St. R.: Was machst du?

B.I.A: Bilder und Töne für meine Phantasie suchen!

St. R.: Was treibt dich an?

B.I.A.: Meine Phantasie und meine Langeweile!

St. R.: Was gefällt dir im Leben am meisten?

B.I.A.: Katzentigerfell und Stimmen von Menschen.

St. R.: Wer hat dich geprägt?

B.I.A: Alle(s). Vater, Mutter, Schwester, Wetter, Häuser, Kriege (zwischen „Parteien“),                     Trauer, Wut, Humor von Männern, Poesie auch von Frauen, Thomas Bernhard,
Schwarz-weiss-Filme, der frühe (verzweifelte) Woody Allen.

St. R.: Wer hat dich nicht geprägt?

B.I.A: Meine Lehrer (ausser der Kunstlehrer an der Erzieherschule), Schule, Zeugnisse,
und lauter so Unangenehmitäten.

St.R.: Schule prägt aber doch alle!

B.I.A.: Nein, mich nicht. Ich hab sie nicht verstanden und bin nicht auf sie eingestiegen.                 Das war erst eine Katastrophe, heute ist es ein Segen.

St. R.:  Wen bewunderst du?

B.I.A.: Jeden, der nicht mit der Mode geht!

St. R.: Dein Wahlspruch?

B.I.A.: Ich mach keine Werbung.

St. R.: Danke Frau Alfred!

B.I.A.: Gern

Ankündigung in der SZ

 

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Aus dem Leipziger Tageblatt (über „Das Leben-Ein Fest“):

Die Jury hat ihr existenzialistisches Drama „Das Leben – ein Fest“ am Sonntagabend zum „Besten Langhörspiel“ gekürt. Eine wunderbar deprimierende Reflexion über die Gleichförmigkeit des Lebens am Beispiel eines Pärchens mit Hund.

 

2004, nach einem „Story-Slam“  stand das mal in der TAZ:

….anrührend. Vor allem, als Iris die Bühne betritt. Iris ist auch aus Mainz und „ein ganz fröhlicher Mensch“, lebt aber „seit 13 oder 23, ach nein: 21 Jahren, haha!“ in Berlin. „Am Anfang in Siemensstadt, das war hart. Da wurde auch einer neben mir ermordet, und damit bin ich bis heute nicht klargekommen. Deshalb schreibe ich“, sagt sie leise. Das klingt überzeugend. Und dann liest sie vor, wie sie ihre Freud-Gesamtausgabe aus dem Fenster warf und die Alkoholiker von der Straße begannen, sich mit Hysterie zu beschäftigen. Irre. 20 Punkte für Iris und ihre Geschichte. Übernächsten Mittwoch hoffentlich wieder.