HÖRSPIELKUNST

!!! DAS LEBEN – EIN FEST (mein allererstes Hörstück im Leben) wird am 21. Juli um 19:05 Uhr auf WDR3 gesendet!!!

!!! Zauderwut wurde vom RBB für den 70. Hörspielpreis der Kriegsblinden vorgeschlagen !!!

 

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(alle Hörspiele: Text, Regie, Geräusche, Sounds, Ton und Technik sowie Sprecherin:
Bettie I. Alfred)

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Alles zur Wutrilogie samt Interview aus dem Wahnsinnswunderkästchen des 
(bitte hier klicken und gucken) : SRF2

Und hier die SCHEINWUT zum nachhören auf SWR2 

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2.3.21 um 20 Uhr Deutschlandfunk Hörspielmagazin 3/21
zum Hörspiel des Monats Dezember 2020 – ZAUDERWUT – ein Interview mit Bettie I. Alfred

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KURZINTERVIEW zur ZAUDERWUT mit dem RBB

ZAUDERWUT – Besprechung Hörspielmagazin 12/20

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2018:  Das Leben – Ein Fest, 35 min, Erstausstrahlung, mdrKultur : 11.Nov. 2018, bestes Langhörspiel Leipziger Hörspielsommer 2018

2019: REISEWUT, 48:02 min, Erstausstrahlung, RBB Kulturradio, Nominierung Hörspiel des Monats Oktober 2019, Vorgeschlagen für den Hörspielpreis der Kriegsblinden 2020

29.09.2019 14.04 Uhr + SRF2 20.10. 2019 17 Uhr
17 + 18. Mai 2020  15 Uhr + 20 Uhr
auf Bayern

2019: Nichtsnutze, 45:20 min

2020:  ZAUDERWUT,  51:36 min
Hörspiel des Monats Dezember 2020
ZAUDERWUT ist Hörspiel des Monats


+ Deutschlandpremiere: 18.12.2020 um 19 Uhr im RBB Kulturradio
              + Wiederholung am So, den 20.12. um 14:00 Uhr

2021:  SCHEINWUT, 54 min

Deutschlandpremiere/ URSENDUNG: März 2021 SWR

SCHEINWUT (Wuttrilogie Teil 3)

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© Bettie I. Alfred, 2020

Im letzten Teil der Wuttrilogie von Bettie I. Alfred, den sie SCHEINWUT genannt hat, geht es wieder um Lissy Heiliger und ihren ewigen „Scheiterhaufen“. Wieder bespricht sie Tonbänder und schreibt.
Ihre Reise- bzw. Zauderwut hat sich in diesem Hörspiel in eine sog. Scheinwut verwandelt. Von Scheinwut spricht man bei Tieren, die Anzeichen einer Wutreaktion zeigen, wenn man sie ärgert. Da Tiere keine menschlichen Empfindungen haben, nennt man dieses Verhalten Scheinwut. Sie ärgern sich nur zum Schein. Kaum ist das Problem behoben, verschwindet die Wutreaktion auch schon wieder. Auch bei einem Kind, das wütend auf eine Tischkante ist, wenn es sich an ihr gestossen hat, spricht man von einer Scheinwut. Das Gute bei der Scheinwut ist, dass man sie, im Gegensatz zu einer echten tiefsitzenden menschlichen Wut, relativ schnell wieder los wird. Trotzdem endet das Stück nicht fröhlich. Vielleicht war es doch gar keine Scheinwut.
In diesem Teil kommen beide Stimmen der Lissy Heiliger (die Kinderstimme aus REISWUT und die Frauenstimme aus ZAUDERWUT) vor, ebenfalls treten die markanten Stimmen von Jens Harzer und Leopold von Verschuer wieder auf. Alle Tonqualitäten und „Eigenheiten“ sind von Alfred absichtlich gewählt, um die Ambivalenzen der Beziehungen und Stimmungen deutlich zu machen. Denn, das Leben der Lissy Heiliger ist bzw. war letzten Endes alles andere als ein schön klingender Kindergeburtstag.
Die tiefe Melancholie die auch hier wieder aus Lissy Heiligers inzwischen erwachsenen Worten spricht, ist der Höhepunkt einer Reise durch das Innenleben einer Frau, die es nicht schafft ihr Leben in abgedroschene Bahnen zu lenken. Alles bleibt bis zum Finale ein Kampf. Einziger Trost: auch die Männer scheitern. Und somit ist Lissy in gewisser Hinsicht nicht allein. Doch Wut hin oder her, die absurde Komik ist auch in der SCHEINWUT wieder mit von der Partie.
Frau Alfred liebt die Widersprüche des Lebens und Lissy agiert sie aus. Und somit ist das Ende vielleicht ja doch auch nur ein Scheinende.

© Bettie I. Alfred, 2020

Sprecher*In:  Bettie I. Alfred, Jens Harzer, Daniel Höpfner, Leopold von Verschuer

Text und Realisation: Bettie I. Alfred

Länge:. 54 min

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NAGELNEU:

Aus dem Hohlraum (Acht Szenen einer Ehe)

ein düster groteskes Kammernhörspiel

Ein Paar in einer Wohnung. Jeder in seiner Kammer. Die Frau eine erfolglose Schriftstellerin, der Mann ein überflüssiger Erfinder. Man beobachtet sich gegenseitig. Türen gehen auf und zu, Herzen ebenfalls. Man erkennt sich und doch nicht. Man versteht sich und doch nicht. Das Leben, ein Leben und doch nicht. Ewiges Überdenken und doch nicht. Das Leben im Hohlraum ist am Ende das Ende.

Mit Bettie I. Alfred und Jens Harzer
Realisation Bettie I. Alfred

HohlraumHörspiel
 

“ Remember the time that you reigned all night?
The queen of Siam in my arms
Remember the time that the islands sank?
But nobody opened their eyes
Remember that time that the trees fell down?
The wood crashing through the wall
Remember the sound that could wake the dead?
But nobody woke up at all
Somebody died for this
Somebody died for just one kiss
Just one kiss
Remember the time that the sky went black?
We waited alone…“

Robert Smith, 1982

© Bettie I. Alfred 2021

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Das Leben – ein Fest 

Text, Realisation Bettie I. Alfred

Sprecher : Bettie I. Alfred, Christoph Theussl

Balkonstudio 2018

Inhalt:
Ein Mann und eine Frau in einem wackeligen Haus. Um sie herum eine diffuse Welt aus Dröhnen und Wummern, ….. ein Hund. Ein melancholischer Irrsinn ganz in beckettscher Manier.

Mein erstes und zugleich mein erstes preisgekröntes Schwarzweisshörspiel 
(Jurybegründung):

Bitte aufs Bild klicken:


cover Kopie

Aus dem Leipziger Tageblatt:
„Gibt es überhaupt sinnvolle Dinge? Oder ist sowieso alles, was man tut, gleich sinnlos?“ Und steuert „der sinnsuchende Mensch unweigerlich in die Katastrophe der Sinnlosigkeit hinein?“ Jedenfalls hat es für die Hörspielmacherin Bettie I. Alfred am Ende doch Sinn ergeben, sich diese Fragen zu stellen. Die Jury hat ihr existenzialistisches Drama „Das Leben – ein Fest“ am Sonntagabend zum „Besten Langhörspiel“ gekürt. Eine wunderbar deprimierende Reflexion über die Gleichförmigkeit des Lebens am Beispiel eines Pärchens mit HundDie Jahre vergehen in Alfreds fiktivem Spiel, und die Liebenden Bine und Frenky bemerken es kaum. 


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REISEWUT

Ein Hördrama

Eine Autorenproduktion in Zusammenarbeit mit dem
Bildergebnis für rbb kulturradio

Sendetemine: Fr, 29. September 2019, 14:04 Uhr, RBB Kulturradio (Ursendung!)
                            So, 20. Oktober 2019, 17:00 Uhr, SRF Kultur 2  (Schweizpremiere)
                            So, 17. Mai 2020 15:05 Uhr + Mo, 18. Mai 2020 20:05 Uhr , BAYERN2  

 

Reisewut.klein
 
 
 
 
 
 
 
 
 
© Bettie I. Alfred (Privatsammlung)

Inhalt:

Die Ich-Erzählerin – alt und jung zugleich – berichtet von ihrer Kindheit, die sie nach der Trennung der Eltern weitgehend bei ihrem Vater verbracht hat. Einem Vater, der gutmütig, aber auch vollkommen überfordert und zunehmend mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist. Sein Zusammenbruch stürzt auch das Leben der Protagonistin in eine tiefe Krise. Das beklemmende und dennoch seltsam komische Protokoll einer kindlichen Vereinsamung. Es ist die Komik der Verzweiflung.
Text Programmheft RBB, Regine Ahrem

Ein tragikomisches Drama um Einsamkeit und Liebe im Chaos des Lebens. In etlichen Erinnerungen berichtet ein gestresstes kleines Mädchen von einem Leben mit einem sehr speziellen Vater. Sie sind ein wirklich ungleiches Paar: Sie ist klein, Trennungskind und wahnsinnig gestresst, sobald sie das Auto ihres Vaters sieht. Er, eigentlich ein liebenswürdiger Kauz, aber mit der alleinigen Erziehung seiner Tochter heillos überfordert. Seine Frau hat ihn sitzen lassen, neue Liebschaften kommen und gehen – was bleibt, ist seine Tochter, auf deren Ängste und Klagen er oft nur noch mit einem unerfüllten «Hör auf! Ich weiss doch, dass du glücklich bist!» reagieren kann. Die Hörspielmacherin Bettie I. Alfred spricht das Kind in diesem Hörspiel selbst – mit  hochgepitchter Stimme, was sie zugleich zum kleinen Mädchen und zur bizarren Kunstfigur macht. Leopold von Verschuer changiert als Vater gekonnt und mitreissend zwischen Eigensucht, Lebenslust und Überforderung. Und irgendwie schafft es Bettie I. Alfred dann doch, dieses ungleiche Paar im Laufe der Zeit zu vereinen.
Text Programmheft SRF

Mit: Bettie I. Alfred (Kind) und Leopold von Verschuer (Vater)
Regie und Tontechnik: Bettie I. Alfred
Dramaturgie: Bettie I. Alfred und Regine Ahrem

Produktion: Autorenproduktion in Zusammenarbeit mit dem rbb-Kulturradio 2019 Länge: 48:02 min


Bettie I. Alfred bei der Produktion REISEWUT, 2019

Balkonstudio1
© Daniel Höpfner

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NICHTSNUTZE


© Bettie I. Alfred

Sprecher: Bettie I. Alfred, Christoph Theussl
Länge: 45:20 min

Ein Hörspiel frei nach einer Kurzgeschichte von Italo Calvino.
Zwei Menschen, Geschwister, treffen sich nach Jahrzehnten und reden über die Vergangenheit, die geprägt war von Nichtsnutzigkeit. Immerzu kommt die Müdigkeit ins Spiel.

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ZAUDERWUT

Ein Hörspiel (52 min) von Bettie I. Alfred aus der Wut-Trilogie

„Die Schwäche ist das Ergebnis des Sich-Selbst-Überlassenseins und zeigt sich aber in der Unfähigkeit, sich zu entscheiden, und manifestiert sich in einem beständigen Zaudern.“
aus Melancholie, Làszló F. Földènyi

Zauderwut© Bettie I. Alfred (Privatsammlung)

Von und mit: Bettie I. Alfred (Lissy Heiliger), Jens Harzer (Ehemann), Leopold von Verschuer (Vater), Daniel Höpfner (Erzähler), Paul Affeld (Barkeeper), Jennifer Wiggert (Kapitel und Überschriften )

Text, Regie, Musik und Sounds sowie Aufnahmen und Tontechnik: Bettie I. Alfred

Inhalt:
Das Hörspiel „Zauderwut“ ist der zweite Teil der sogenannten „Wut-Trilogie“, deren Auftakt die „Reisewut“ war, in der ein Mädchen über ihr Alleinsein mit einem Vater ohne Mutter berichtete. Nun geht es um die erwachsene, grössenmäßig ziemlich klein gebliebene, Lissy Heiliger. Eine nervös-zerstreute Frau mittleren Alters. Sie bespricht notorisch Tonbänder, rekapituliert und protokolliert, manchmal beängstigend genau. Gegenwärtiges verschwimmt mit Erinnertem. Sie ist alt und jung zugleich. Der Mann ist bei ihr und doch erreicht er sie nicht. Auch einen Vater gibt es. Aber der ist in gewisser Weise nur noch ein „halber Vater“, denn er lebt in einer Anstalt und zeichnet den ganzen Tag Labyrinthe. An Lissy kann er sich nicht mehr so recht erinnern.
Zauderwut ist ein minimalistisch gefertigtes Hörspiel, das einen mit wehmütiger Eigenwilligkeit und seiner Komik des Scheiterns hineinzuziehen vermag in den menschlichen Kosmos einer zaudernden Seele.
Bettie I. Alfred spricht wie im Vorgänger die Lissy selbst. Dazu kommen die markanten Stimmen von Jens Harzer als Ehemann und Leopold von Verschuer als Vater, der schon in Reisewut zu hören war. Obwohl das Stück bereits vor der Pandemie produziert wurde, entstand es bereits im Homeoffice, mit Abstand, denn die Aufnahmen der Sprecher entstanden teilweise in Eigenregie zuhause.
Das Kind aus REISEWUT  (Erstsendung 2019 RBB Kultur, Übernahme SRF, BR2) ist eine Frau geworden.
Ein weiteres Stück aus Bettie I. Alfred´s Wut-Trilogie die mit REISEWUT, einem Drama zwischen Vater und Tochter, begann. Den Vater spricht wieder, wie im Vorgänger, Leopold von Verschuer, den Ehemann Jens Harzer.

Zur Arbeitsweise und Form:

ZAUDERWUT ist ein minimalistisch gefertigtes Hörspiel. Frau Alfred arbeitet am liebsten mit wenig Technik und viel (eigenem) Text. „Ich möchte am Morgen aufstehen und den Text einsprechen. Egal ob es stürmt oder schneit. Deshalb arbeite ich am liebsten zuhause lediglich mit einem guten Aufnahmegerät und dem Computer. Mit den Sprechern verfahre ich am liebsten ebenfalls auf einfache Weise. Bevorzuge sie so pur wie möglich „einzufangen“, will sie am liebsten nur ein einziges Mal aufnehmen. Denn oft, so habe ich die Erfahrung gemacht, ist der erste Versuch der passendste. Wie beim Improvisieren mit Schauspielern, soll am besten die Seele und nicht der Kopf sprechen und das tut sie bei mir zumindest am besten, wenn wenig Technik sichtbar ist. Ganz egal, ob der Mensch ein ausgebildeter Sprecher ist, oder ein Laie, versuche ich nicht zu viel vorzugeben und auch mit den „Fehlern“ zu arbeiten. Das macht mir persönlich, besonders als Tochter eines Deutschlehrers, der viel den Rotstift ansetzte, viel Spass und es kommen beim Zusammensetzen der Aufnahmen oft Situationen heraus, die man sich im Voraus nicht „erträumen“ hätte können.

Kurzinterview mit Stella Rindvieh zur Zauderwut 

Eimer
Bettie I. Alfred beim Schrei in den Blecheimer,  Januar 2020

© Bettie I. Alfred, Balkonstudio 2020

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in PLANUNG:

Komische Kinder 

Kokiklein
 
 
 
 
 
 

© Bild und Layout, Bettie I. Alfred