Aus dem Hohlraum

ein düster groteskes Kammernhörspiel

Ein Paar in einer Wohnung. Jeder in seiner Kammer. Die Frau eine erfolglose Schriftstellerin, der Mann ein überflüssiger Erfinder. Man beobachtet sich gegenseitig. Türen gehen auf und zu, Herzen ebenfalls. Man erkennt sich und doch nicht. Man versteht sich und doch nicht. Das Leben, ein Leben und doch nicht. Ewiges Überdenken und doch nicht. Das Leben im Hohlraum ist am Ende das Ende.

Mit Bettie I. Alfred und Jens Harzer
Realisation Bettie I. Alfred

© Bettie I. Alfred, Collage mit Kohlenschrift, 2021

"Mit sehr sparsamen Mitteln, eindrucksvoll ausgestaltet und trotz der Handlungsarmut fesselnd. Ich finde das Stück keineswegs krass, jedenfalls nicht krasser als Das Leben - ein Fest, dessen Grundmotiv erfreulicherweise wieder aufgenommen wird. Das Stück ist beseelt von einem subtilen, kaum spürbaren, aber bemerkenswert eigenen (Alfred-) Humor. Das Hören des Hohlraums hatte eine seltsame und erstaunlicher Weise durchaus wohltuende Wirkung auf mich."

Testhörer 


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