Bettie I. Alfred

…schreibt, hörspielt, collagiert, assistiert bei Phaenomenfilm, spricht, liest, agiert, lebt auf und irgendwann ab

 

Aus dem Lebenslauf:

* Geboren in den 70er Jahren als zweite Tochter einer Malerin und
eines Studienrats in Mainz

* frühe Kindheit in einer Studenten-WG, dann Umzug mit Vater in
die „Mühle“ in Guntersblum am Rhein

* in den 80er Jahren kurzer Einblick in die Waldorfschule Bremen

* Wechsel/Umzug an die staatliche Grundschule an der Autobahn
in BERLIN

* Abschluss Gymnasium mit mittlerer Reife

* in den 90er Jahren Erzieherausbildung (staatliche Anerkennung)

* anschliessend Jobs in Schülerläden, Asylantenheimen, und in
diversen anderen 
sozialen Einrichtungen

* Schauspielstudium

* in den 2000er Jahren:
   Mitwirkung bei Phaenomenfilm  bei diversen Puppentrickfilmen,
   Synchronsprecherin (Animationsfilme),
Theatererfahrungen, Spielfilmerfahrungen, 
Banderfahrung
(Rekordia Zickzack),  erster HÖRSPIELTEXT (Bine)
   Parallel aufkommender Schreibwahn mit anschließender
Mitgliedschaft in der Lesebühne „
Die Überflüssige
mit Marc-Uwe Kling und anderen im Privatclub – Kreuzberg

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 *  Roman : „Wie ein Komma im Ablaichsubstrat“ (unveröffentlicht),
regelmäßige Auftritte auf den bekannten Berliner 
Lesebühnen

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Kantinenlesen 2011


2008 ANHALTER (Phaenomenfilm) erhält den
    Deutschen Kurzfilmpreis/LOLA

* LESUNG von BICHSEL-Texten, am Klavier: Cordula Heiland
   Rathaus Schöneberg

     irisduocor
      Foto: Christian Heiland

*  2010 Gastauftritt in Rene Mariks Kasperpop – Show

*  Fünf Jahre Rückzug und Besinnung auf das NICHTS

*  2015 erste Legetrickfilme, Blogeröffnung Aus dem Hohlraum,
Tonaufnahmen aller Art,  
Sprecheraufnahmen, Collagen

*  2016 Präsentation des ersten Legetrickfilms BUCH 1 sowie
Collagen 
bei den SÜDWESTPASSAGEN-Friedenau zusammen mit
Philipp Vogt und Mariana Kunica

Vogt

* 2017 Präsentation des zweiten Legetrickfilms BUCH 2 sowie
neuen Collagen bei den 
SÜDWESTPASSAGEN-Friedenau

Ehe
© Ehe, 1967

* 2018  Aus dem Hohlraum (800 ster Blogeintrag!)
   Umsetzung des Hörspiels „DAS LEBEN-EIN FEST“  mit
anschließendem 
Preis für das beste Langhörspiel
   beim Leipziger Hörspielsommer 2018
   Umsetzung vom zweiten Hörspiel REISEWUT (mit Leopold
von Verschuer und dem RBB)
   Umsetzung vom dritten Hörspiel: NICHTSNUTZE

2019 Hörspieltext „Komische Kinder“
Arbeit an REISEWUT 2 : ZAUDERWUT

* seit 2017 läuft das Projekt „jede Woche ein Buch,
das ich mag, durchlesen“

* 2016 Heirat (ohne Zeugen!) mit dem Filmemacher
Daniel Höpfner

 

Schriftstellerin  (Auto/r/didaktin)

Bettie I. Alfred wurde in den 70er Jahren in der Mainzer Uniklinik geboren. Sie zog dann vom Steinhaus auf dem Dorf, in eine Berliner Neubausiedlung an der Autobahn. Später, als man sie auf ein musisches Gymnasium katapultierte, zog sie in die Innenstadt in einen feudalen Altbau.

Lediglich mit der mittleren Reife verlies sie jenes Gymnasium um eine pädagogische Ausbildung zu machen. Danach begann sie eine Schauspielausbildung und parallel dazu mit dem Schreiben.
In den 2000er Jahren las sie viel vor. Nach der Abwendung von der „Lesebühne“ wandte sie sich der klassischen Schriftstellertätigkeit (sitzen, denken, schreiben) zu.
Sie schrieb u.a. 910 Seiten ihrer sogenannten Hohlraumprosa und ihren tragikomischen  Roman „Wie ein Komma im Ablaichsubstrat“.

Hörspielmacherin

 

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Das Leben – ein Fest

 

Neben dem Schreiben beschäftigt sich Frau Alfred auch intensiv mit der Arbeit an eigenen Hörstücken. „Das Leben – ein Fest“ wurde 2018 beim Leipziger Hörspielsommer als bestes Langhörspiel ausgezeichnet – Jurybegründung

cover Kopie© Layout Bettie I. Alfred

 

REISEWUT

Eine Autorenproduktion in Zusammenarbeit mit dem
Bildergebnis für rbb kulturradio

 So, 29. September 2019, 14:04 Uhr, RBB Kulturradio (Ursendung!)

So, 20. Oktober 2019, 17:00 Uhr, SRF Kultur 2  (Schweizpremiere)

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© Bild und Layout, Bettie I. Alfred

Inhalt:

Die Ich-Erzählerin – alt und jung zugleich – berichtet von ihrer Kindheit, die sie nach der Trennung der Eltern weitgehend bei ihrem Vater verbracht hat. Einem Vater, der gutmütig, aber auch vollkommen überfordert und zunehmend mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist. Sein Zusammenbruch stürzt auch das Leben der Protagonistin in eine tiefe Krise. Das beklemmende und dennoch seltsam komische Protokoll einer kindlichen Vereinsamung. Es ist die Komik der Verzweiflung.
Text Programmheft RBB, Regine Ahrem

Ein tragikomisches Drama um Einsamkeit und Liebe im Chaos des Lebens. In etlichen Erinnerungen berichtet ein gestresstes kleines Mädchen von einem Leben mit einem sehr speziellen Vater. Sie sind ein wirklich ungleiches Paar: Sie ist klein, Trennungskind und wahnsinnig gestresst, sobald sie das Auto ihres Vaters sieht. Er, eigentlich ein liebenswürdiger Kauz, aber mit der alleinigen Erziehung seiner Tochter heillos überfordert. Seine Frau hat ihn sitzen lassen, neue Liebschaften kommen und gehen – was bleibt, ist seine Tochter, auf deren Ängste und Klagen er oft nur noch mit einem unerfüllten «Hör auf! Ich weiss doch, dass du glücklich bist!» reagieren kann. Die Hörspielmacherin Bettie I. Alfred spricht das Kind in diesem Hörspiel selbst – mit  hochgepitchter Stimme, was sie zugleich zum kleinen Mädchen und zur bizarren Kunstfigur macht. Leopold von Verschuer changiert als Vater gekonnt und mitreissend zwischen Eigensucht, Lebenslust und Überforderung. Am Ende ist jeder der beiden mit seinem eigenen „Blues“ allein.
Text Programmheft SRF

Mit: Bettie I. Alfred (Kind) und Leopold von Verschuer (Vater) Regie und Tontechnik: Bettie I. Alfred, Dramaturgie: Regine Ahrem
Produktion: Autorenproduktion in Zusammenarbeit mit dem rbb-Kulturradio 2019 Länge: 48′

F O R T S E T Z U N G  F O L G T  !

Collagen/Trickfilme/Sammlungen

 

Frau Alfred sammelt alte Benimmbücher, alte Fotografien und ganz allgemein alte Sachen, die es in ihren Augen zu retten gilt! Aus den Fundsachen entstehen ab und an auch Trickfilme und Collagearbeiten.

BallspielenkleinBallspielen verboten, 1999

Frau Alfred lebt mit ihren vielen Büchern und einem Kater samt Ehemann in einem Haus. („Man kann froh sein, wenn man nicht dachlos ist!“)

 

Phaenomenfilm

Außerdem ist Frau Alfred feste Mitarbeiterin im Team der Filmfirma ihres Ehemannes Daniel Höpfner / PHAENOMENFILM, wo sie nicht nur am Bau der Kulissen und am Entwerfen und Nähen der Puppenkostüme, sondern auch inhaltlich, beteiligt ist.

Zitat von einem unbekannten Kritiker über die HOHLRAUMPROSA:

„Gebrochene Reflektionen im Hier und Jetzt, so kann man doch zumindest einen Teil des Werks von Bettie I. Alfred beschreiben. Mit der spielerischen Leichtigkeit eines Eichhorns gibt sie wild philosophierte Fingerzeige auf die Opportunitäten des Alltags, verbindet diese dann aber auch kongenial mit den Bruchstücken einer lückenhaften, ja gebrochenen Vergangenheit, wie sie dem einen oder der anderen unter uns ja auch nicht unbekannt sein dürfte.“