Bettie I. Alfred

…schreibt, liest, spricht, hörspielt

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Kantinenlesen, 2011

„Schriftstellerin (immernoch) (fast) ohne (gedrucktes) Werk“  (Auto/r/didaktin)

Bettie I. Alfred wurde in den 70er Jahren in der Mainzer Uniklinik geboren. Sie zog dann vom Steinhaus auf dem Dorf, in eine Berliner Neubausiedlung an der Autobahn. Später, als man sie auf ein musisches Gymnasium katapultierte, zog sie in die Innenstadt in einen feudalen Altbau. Lediglich mit der mittleren Reife verliess sie jenes Gymnasium um eine pädagogische Ausbildung zu absolvieren. Danach begann sie eine Schauspielausbildung und parallel dazu mit dem Schreiben. Ihr Geschriebenes erschien ihr dann zunehmend als eine Art Beweis des ihr so eigenen Denkens. Auf der Bühne fiel ihr das Denken schwer, am Schreibtisch so gar nicht.
In den
2000er Jahren stand sie dann trotzdem viel auf Bühnen und las von dort aus wankelmütig ihre sogenannte Hohlraumprosa vor. Nach der Abwendung von der „Lesebühne“ wandte sie sich der klassischen Schriftstellertätigkeit (sitzen, denken, schreiben) zu. Sie schrieb, und schreibt täglich an ihrer Hohlraumprosa (inzwischen sind es um die 1000 Seiten) und ansonsten an ihrem nie endenden Roman „Wie ein Komma im Ablaichsubstrat“ (Ausschnitte daraus las sie bereits 2007 in einer Radiosendung vor, in der sie einmal zu Gast gewesen ist). Neben dem Roman schrieb sie ein Drehbuch zu einem Psychodrama namens Weißzone, etliche Hörspiele, die meisten inzwischen realisiert und erfolgreich gesendet, komische Essays, sowie einige Seiten düsterste Schwarzweisslyrik, die sie mit ihrer Lieblingsschreibmaschine einer Reiseschreibmaschine namens „underwood 315“, meist bei schlechtem Wetter, verfasst.

 

Hörspielmacherin

Seit 2017 macht Frau Alfred zur täglichen Schreibarbeit auch noch Hörspiele (schreiben, aufnehmen, vertonen, schneiden, bearbeiten, vermarkten). 

 

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Das Leben – ein Fest

Neben dem Schreiben beschäftigt sich Frau Alfred auch intensiv mit der Arbeit an eigenen Hörstücken. „Das Leben – ein Fest“ wurde 2018 beim Leipziger Hörspielsommer als bestes Langhörspiel ausgezeichnet – Jurybegründung

cover Kopie© Layout Bettie I. Alfred

Sendetermin: Mi, 21.Juli 2021, 19:05 Uhr

WDR 3 - das Kulturradio - WDR 3 - Radio - WDR

 

REISEWUT

Eine Autorenproduktion in Zusammenarbeit mit dem
Bildergebnis für rbb kulturradio

So, 29. September 2019, 14:04 Uhr, RBB Kulturradio (Ursendung!)

So, 20. Oktober 2019, 17:00 Uhr, SRF Kultur 2  (Schweizpremiere)

So, 17. Mai 2020 15:05 Uhr  Bayern2 
Mo, 18. Mai 2020 20:05 Uhr Bayern2 

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© Bild und Layout, Bettie I. Alfred

Inhalt:

Die Ich-Erzählerin – alt und jung zugleich – berichtet von ihrer Kindheit, die sie nach der Trennung der Eltern bei ihrem Vater verbracht hat. Einem Vater, der gutmütig, aber auch abwesend und zunehmend mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist. Sein nahender Zusammenbruch stürzt nicht nur ihn, sondern auch das Leben der Protagonistin in eine Krise. Das beklemmende und dennoch seltsam komische Protokoll einer kindlichen Vereinsamung. Es ist die Komik der Verzweiflung.
RBB

Ein tragikomisches Drama um Einsamkeit und Liebe im Chaos des Lebens. In etlichen Erinnerungen berichtet ein Mädchen von einem Leben mit einem sehr speziellen Vater. Sie sind ein ungleiches Paar: Sie ist klein, immerzu am Limit, da wahnsinnig gestresst (z.B. sobald sie das Auto ihres Vaters sieht, denn er fährt wie ein Henker), der Vater – eigentlich ein liebenswürdiger Kauz, doch mit der Erziehung seiner Tochter heillos überfordert. Seine Frau hat ihn sitzen lassen, neue Liebschaften kommen und gehen – was bleibt, ist seine Tochter, auf deren Ängste und Klagen er oft nur noch mit einem von Wunschdenken beseelten «Ich weiss doch, dass du glücklich bist!» reagieren kann. Die Hörspielmacherin Bettie I. Alfred spricht das Kind in diesem Hörspiel selbst – mit  hochgepitchter Stimme, was sie zugleich zum Kind und zur bizarren Kunstfigur macht. Leopold von Verschuer changiert als Vater gekonnt und mitreissend zwischen Eigensucht, Lebenslust und Überforderung. Am Schluss sind sie getrennt und jeder mit sich allein.
SRF

Mit: Bettie I. Alfred (Kind) und Leopold von Verschuer (Vater) Regie und Tontechnik: Bettie I. Alfred, Dramaturgie: Regine Ahrem
Produktion: Autorenproduktion in Zusammenarbeit mit dem rbb-Kulturradio 2019 Länge: 48′

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ZAUDERWUT  (siehe Termine/News) : 1.12.2020 Besprechung im HÖRSPIELMAGAZIN des DLF….
SCHEINWUT….auf SWR2
WUT-Trilogie insgesamt ….SRF2

neustes Stück: 

AUS DEM HOHLRAUM.… 

 

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Collagen/Trickfilme/Sammlungen

Frau Alfred sammelt alte Lexikas, alte Fachliteratur und Benimmbücher, zudem alte Fotografien und Filme sowie alte Tonaufnahmen und viele andere alte Sachen, die es in ihren Augen zu retten gilt!
Aus den Fundsachen entstehen ab und an  Trickfilme und Collagearbeiten. Die Tonaufnahmen finden sich häufig in ihren Hörspielen wieder.

BallspielenkleinBallspielen verboten, 1999

Frau Alfred lebt mit ihren vielen Büchern, den 1000 den von Fundstücken und einem alten Kater samt Ehemann in einem Haus. („Man kann froh sein, wenn man nicht dachlos ist!“)

 

Phaenomenfilm

Außerdem ist Frau Alfred feste Mitarbeiterin im Team der Filmfirma ihres Ehemannes Daniel Höpfner / PHAENOMENFILM, wo sie nicht nur am Bau der Kulissen, sondern auch an den Dreharbeiten, beteiligt ist.

Bildschirmfoto 2021-04-17 um 20.31.18
2019 Dreharbeiten zum Puppentrickfilm „Botschaften“

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Zitat von einem unbekannten Kritiker über die ALFREDSCHE HOHLRAUMPROSA:

„Gebrochene Reflektionen im Hier und Jetzt, so kann man doch zumindest einen Teil des Werks von Bettie I. Alfred beschreiben. Mit der spielerischen Leichtigkeit eines Eichhorns gibt sie wild philosophierte Fingerzeige auf die Opportunitäten des Alltags, verbindet diese dann aber auch kongenial mit den Bruchstücken einer lückenhaften, ja gebrochenen Vergangenheit, wie sie dem einen oder der anderen unter uns ja auch nicht unbekannt sein dürfte.“